PICCHI S.r.l.
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Amerikanische Vorschriften vs europäische Vorschriften
Fa. Picchi, ein Hersteller von Transfermaschinen und Bearbeitungszentren, muss sich heutzutage mit wichtigen Fragen zur Bearbeitung von bleifreiem Messing auseinandersetzen.
Im Januar 2010 war Kalifornien mit dem Gesetzentwurf „Assembly Bill 1953“ der erste Bundesstaat der USA, der die Verwendung von Blei in metallischen Werkstoffen, die mit Wasser für den menschlichen Gebrauch in Berührung kommen, einschränkte.
In Europa hinken die Vorschriften hinter denen Kanadas und der Vereinigten Staaten hinterher, obwohl einige Länder wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Dänemark über das Umweltbundesamt (UBA) Vorschriften erlassen haben, die von 2003 bis 2013 den Grenzwert für Blei auf 0,0025% festlegten, das Doppelte des von der WHO empfohlenen Wertes. Erst nach 2013 wurde der Grenzwert auf 0,01 mg/l gesenkt, wie von der WHO selbst empfohlen.
Das Fehlen einer gemeinsamen Gesetzgebung
Die immer strengeren Vorschriften für bleifreies Trinkwasser verpflichten die EU-Mitgliedstaaten daher, die Eigenschaften der mit Wasser in Berührung kommenden Werkstoffe zu regeln.
Trotzdem gibt es bis heute keine gemeinsame Gesetzgebung, weshalb einige Staaten auf eine Angleichung der Vorschriften hinarbeiten.
Werkstoffe, die für den Bau oder die Instandhaltung von Anlagen zur Gewinnung, Aufbereitung oder Verteilung von Trinkwasser verwendet werden und mit Trinkwasser in Berührung kommen, dürfen:
Die Bewertungskriterien gelten für metallische Grundwerkstoffe und metallische Beschichtungen mit allgemeiner hygienischer Eignung für den Kontakt mit Trinkwasser, die beim Bau oder der Instandhaltung von Anlagen zur Gewinnung, Aufbereitung oder Verteilung von Trinkwasser verwendet werden, wenn sie für den direkten Kontakt mit Trinkwasser bestimmt sind.
Produkte, die für den Bau oder die Instandhaltung von Anlagen zur Gewinnung, Aufbereitung oder Verteilung von Trinkwasser verwendet werden, dürfen nur aus metallischen Werkstoffen hergestellt werden, die der Positivliste der hygienisch einwandfreien metallischen Werkstoffe für den Kontakt mit Trinkwasser entsprechen.
Im Januar 2023 hat das Umweltbundesamt (UBA) neue Vorschriften zur Regelung von metallischen Werkstoffen im Kontakt mit Trinkwasser erlassen, deren Ausweitung auf europäischer Ebene diskutiert wird.
Fünf Länder halten sich jetzt an diese Vorschriften: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Dänemark, die an einem Vorschlag arbeiten, der in dem Dokument vom 11. Januar 2023 enthalten ist, über das Sie mehr erfahren können, wenn Sie hier klicken.
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